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Unglaublich

Wenn man (frau) am frühen Morgen schon ein Telefon auf den Kompaniebüro irgendeiner Kaserne weit im Jura hinten machen muss, weil der Sohn um 13.30 Uhr einen Vorstellungstermin für eine Arbeitsstelle in der Region hat, die zuständigen Offiziere aber aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind, diesem Urlaubsgesuch fristgerecht zu entsprechen - dann kann der Tag eigentlich nur noch besser werden, oder?

Wann hört dieses Jahr endlich mal auf, anstrengend, schwierig, intensiv, zermürbend... zu sein? Meine Hoffnungen, wenn dieses überstanden, jenes vorbei und das erledigt sei, werde es dann besser, haben sich bis jetzt immer wieder zerschlagen. Manchmal schleicht sich der leise Wunsch ein, einmal für ein paar Stunden in die Haut eines der Schafe unseres Nachbarn schlüpfen zu können, welche scheinbar den ganzen lieben, langen Tag nichts anderes tun und denken als Gras zu fressen, auszuruhen und wieder Gras zu fressen. Und haben sie die Wiese abgemäht, blöken sie so lange und lautstark, bis der Nachbar sie auf eine frische Weide führt.

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Nein, ich möchte das ja nicht wirklich. Und heute hätte mir so eine „Lammesart“ schon gar nichts genützt. Wenigstens hat mein frühmorgendliches Intervenieren bewirkt, dass mein Sohn nun auf der Heimreise ist, mein Puls sich beruhigt hat und einem doch noch guten Tag (hoffentlich) nichts mehr im Wege steht.

Liebe Grüsse Hanna

Verfasst von Hanna Zurbrügg am 29.10.2013 um 21:48:10


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